Bedeutung der Indexierungsklausel in langfristigen Mietverträgen

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Steigende Staatsverschuldungen weltweit nähren die Erwartungen für künftige Inflationen. In diesem Zusammenhang lohnt sich die Betrachtung der in Mietvertragsverhandlungen oft vernachlässigten Indexierungsklausel. Diese wird bei langfristigen Mietverträgen ab einer festen Laufzeit von 5 Jahren, bindend aus Sicht des Vermieters, relevant (Indexierte Mietzinse nach Art. 269b OR).

Nachstehende Grafik zeigt bei entsprechender Teuerung des Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) – https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/preise/landesindex-konsumentenpreise.html – die Diskrepanz in der Nettomiete zwischen einer 50% und 100% Anpassungsmöglichkeit an die jährliche Teuerung.

Selbstverständlich gaben, rückblickend betrachtet, insbesondere die vergangenen 10- / 20 Jahre, wenig Anlass, sich dieser Thematik anzunehmen. Aber bereits die Ausdehnung des Betrachtungszeitraums gibt ein anderes Bild. Nachstehende Grafik zeigt die Teuerung über die letzten 40 Jahre auf.

Unbesehen ob, wann und wie die Inflation einsetzen wird, lohnt es sich mehr denn je, diesem Passus in der Vertragsgestaltung künftig Beachtung zu schenken. So ist, im Fall von (stark) steigender Inflation, diese Mietvertraglich abgesichert.

K.REM AG – Portfolio- & Assetmanagement
Schweizergasse 21, 8001 Zürich

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